Lockdown 2020: Tipps, um auch mental gesund durch die Zeit zu kommen

Hallo meine Lieben,

In meinem letzten Post habe ich euch von meiner schweren Zeit zum Ende meiner Schulzeit, mit Nachprüfungen, NC-Problemen, etc. erzählt. Geplant hatte ich euch eigentlich meine persönliche Geschichte zu erzählen, um aus diesem mentalen Tiefpunkt wieder auf zu schauen. Aber die Corona-Situation hat sich wieder zum negativen hin geändert und wir befinden uns im zweiten Lockdown. Was ich beobachte, ist, dass es vielen gerade in diesem zweiten Shutdown, der einem fast wie ein Déja-Vù vorkommt, noch schwerer fällt sich zu motivieren und mental gesund zu bleiben.

Natürlich bin ich keine Psychologin und möchte euch bitten, euch rechtzeitig professionelle Hilfe zu suchen, dennoch habe ich persönlich und durch Freundinnen viele Erfahrungen mit mentalen Tiefpunkten gesammelt. In diesen Momenten habe ich für mich selbst herausgefunden, was einem helfen kann, wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Im Folgenden werde ich ein paar Tipps teilen, die ihr gerne ausprobieren und für euch herausfinden könnt was für euch funktioniert. Natürlich sind alle Tipps an Corona angepasst und schließen somit Umarmungen o.ä. nicht mit ein.

Meine Top 8 Tipps für mentale Gesundheit:

1. Das Schöne sehen: Auch wenn es einem noch so schwer erscheinen mag, aber wenn es einem mental nicht gut geht, muss man die schönen und positiven Dinge/ Erlebnisse am Tag hervorheben. Oft neigt man dazu, wenn es einem allgemein nicht gut geht alles schwarz zu sehen und zu sagen: „Alles ist doof.“; Doch egal wie schlecht es einem geht, es gibt jeden Tag auch Kleinigkeiten an denen man sich ein bisschen erfreuen kann. Egal ob es ein Witz ist, über den man gelacht hat, ein Lächeln oder kleines Kompliment, was euch jemand geschenkt hat oder etwas leckeres zu Essen, was ihr euch gekocht habt – irgendwas zum Freuen gibt es immer.

2. Das Schöne aufschreiben: Um diese Dinge hervorzuheben, die einem einen vielleicht noch so dunklen Tag erhellt haben, hervorzuheben, hilft es ungemein diese Dinge am Abend zu sammeln und aufzuschreiben. Erst so wird euch auffallen, wie viele Dinge eigentlich schön gewesen sind. So werdet ihr nach und nach anfangen die Tage aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen.

3. Sport machen: Ich weiß, ich bin ein Mensch der auch sonst Sport liebt. Aber gerade dann, wenn ihr Frust herauslassen wollt, gibt es nichts Schöneres als sich kräftig auszupowern. Sucht euch einen Sport, der euch Spaß macht und natürlich corona-konform ist, ob Laufen, Home-Workout, Reiten oder Tanzen, das ist völlig egal. Ihr werdet sehen, dass ihr mit einer ordentlichen Ladung Endorphinen belohnt werdet.

Ich nach einem Sunday Runday

4. Lieblingssongs hören: Egal ob ihr auf Rock, Pop oder Elektro steht, sucht euch eure 10 Lieblingssongs und hört sie in Dauerschleife. Ihr werdet sehen, was Musik für eine Power hat und ihr nur noch dazu abdancen wollt.

5. Neue Ziele setzen: werdet euch darüber bewusst, was euch wichtig ist, was ihr langfristig im Leben erreichen möchtet. Träumt ruhig ein wenig herum und schreibt diese Dinge auf. Gerade in Zeiten, wo Planen echt schwierig ist, sind Lebensziele umso wichtiger.

6. Yoga: Ihr denkt euch, oh nein nicht schon wieder so eine Yoga-Tante?! Ich bin ganz ehrlich, bis vor 1-2 Jahren fand ich Yoga auch mega langweilig. Aber in letzter Zeit habe ich es für mich entdeckt und mache fast jeden Morgen 20 min Yoga. Yoga ist nicht nur wirklich anstrengend und verbessert unsere Flexibilität, sondern bringt uns in einen ganz engen Dialog mit uns selber. In den Momenten, wo wir eine Entspannung in der Anstrengung suchen, werden viele Emotionen frei, die uns innerlich belastet haben, wodurch wir uns später erleichtert fühlen. Probiert es einfach mal über YouTube o.ä. aus!

Yoga in der Natur

7. Nach Draußen gehen: Es klingt wieder so simpel, aber es hilft mir immer so ungemein. Gerade in diesen Zeiten, wo wir 24/7 das gleiche und die gleichen sehen, fällt uns oft die Decke auf den Kopf und wir haben das Gefühl zu Hause keine Luft zu bekommen. Ich habe das Glück, dass wir einen Wald in der Nähe haben, wo ich dann immer hinspaziere. Aber selbst wenn es nur ein Park oder ein kleiner Weg in der Großstadt ist, nutzt diesen Fleck um mal etwas anderes zu sehen und die Freiheit der Natur zu spüren.

8. Lebe jeden Tag als wäre es ein Festtag: Seit diesem Jahr habe ich angefangen mich zu Hause und für mich selbst hübsch zu machen: Ich ziehe mir meine besten Klamotten an, mache mir Nagellack und schminke mich auch wenn ich den ganzen Tag nur zu Hause bin. Ich koche mir selbst die aufwändigsten Gerichte und benutze das schönste Geschirr. Warum? Weil ich nicht immer nur auf Feste warten möchte, um mich für andere herauszuputzen, sondern mir jeden Tag für mich so schön wie möglich gestalten möchte. Ich sag euch, das ist der Gamechanger, der mein Leben verändert hat!

Im Kleid nur zu Anlässen? Warum?! Ich trage es für mich

Ich hoffe euch haben die Tipps gefallen. Habt ihr Dinge, die euch in diesen Zeiten besonders helfen? Wenn ja, teilt es gerne mit mir.

Ich wünsche euch einen schönen Tag, bleibt gesund und haltet durch! Alles Liebe!

Anna-Lena

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