White chocolate Matcha cheesecake – gesund – laktosefrei/ vegan – high-protein

Hallo meine Lieben,

ich melde mich auch mal wieder nach langer Zeit. Hinter mir liegen zehn Wochen stressiger Schulzeit, vieler Klausuren, Proben und zwei Theater-Aufführungen. Nun sind endlich Osterferien und ich habe Zeit für mich und bin nach langer Zeit mal wieder Zuhause. Aber natürlich kann ich nicht auf der faulen Haut liegen, sondern habe gleich meinen ersten Ferientag genutzt, um ein neues Rezept, passend zu Ostern, zu kreiren. Dazu inspiriert hat mich eine japanische Mitschülerin meiner Schule, die öfters mit Matcha backt. Deshalb habe ich mir vor einer Woche im Biomarkt eine kleine Packung Matchapulver gekauft und mich selbst damit ausprobiert. Schon einmal vorab: Nicht jeder mag den etwas algigen Geschmack des japanischen Grüntees (meine Mutter und meine Schwester mögen ihn zum Beispiel gar nicht). Wenn ihr also noch keine Vorerfahrungen mit Matcha gemacht habt, seid bitte sehr sparsam mit dem Pulver, sonst versaut ihr euch den ganzen Kuchen.

Der Kuchen ist sehr proteinreich, fettarm und ist laktosefrei. Ich habe zwar diesmal  einen laktosefreien Bio-Magerquark verwendet, da ich einen sehr hohen Eiweißgehalt haben wollte und ab und zu noch Milchprodukte ( eig. nur Bio-Joghurt und Quark) esse, aber ihr könnt diesen auch gegen Soja-Quark oder Seidentofu ersetzen, um eine vegane Variante zu erhalten. Lange Rede, kurzer Sinn – was benötigt ihr also:

 Zutaten (für 8-12 Stücke Kuchen):

Boden:

  • 1 reife, zermatschte Banane
  • 1-2 Esslöffel Kokosöl (je nachdem, wieviel Ahornsirup ihr verwendet)
  • 80 g Haferflocken (kernig oder fein)
  • 1-2 Esslöffel Ahornsirup

Matchacreme:

  • 500 g laktosefreien Magerquark/ Sojaquark/ Seidentofu
  • 1 Packung Vanille-Puddingpulver (vegan)
  • 500 ml Planzenmilch ( z.B. Hafermilch)
  • 2 Esslöffel Agar-Agar (pflanzliches Geliermittel)
  • 60 g oder mehr Xylit/ Kokosblütenzucker/ anderes Süßungsmittel
  • 1-2 Teelöffel Limettensaft
  • 1 Teelöffel Matchapulver (je nach Geschmack mehr oder weniger)
  • 40 g  zerschmolzene weiße vegane Schokolade ( z.B. die von ichoc)

Zubereitung:

Boden:

  1. Das Kokosöl wird in einem Topf zum Schmelzen gebracht. Dann werden die Haferflocken, die zermatschte Banane sowie der Ahornsirup hinzugegeben und solange vermengt, bis eine bröckelige, homogene Masse entsteht.
  2. Diese Masse wird in eine, mit Backpapier ausgelegte, 26er- Springform oder eine Hasenform 🙂 gegeben. Nun werden die Hände zur Hilfe genommen, um die Masse gleichmäßig am Boden zu verteilen und festzudrücken.
  3.  Während die Creme zubereitet wird, kann der Boden bereits bei 175 Grad Umluft ca. für 10 bis 15 Minuten in dem Backofen vorbacken.

Creme:

  1. Das Puddingpulver wird mit der Pflanzenmilch nach Packungszubereitung gekocht. Zu dem, noch warmen, Pudding wird das Agar-Agar gegeben und gut verrührt.
  2. Der Quark wird zu dem Pudding hinzugegeben und mit Hilfe eines Handrührgeräts vermixt. Nun geben wir das Süßungsmittel, das Matchapulver, den Limettensaft sowie die zerlassene Schokolade hinzu und verrühren alles. Die Creme sollte nun eine dickflüssige, aber nicht zu feste Konsistenz haben ( ist sie zu flüssig, kann man ein wenig Kokosmehl oder Johannisbrotkernmehl hinzugeben).
  3. Die fertige Creme wird über den vorgebackenen Boden gegeben und alles zusammen wird für 45 bis 50 Minuten bei 175 Grad Umluft gebacken. Danach muss der Kuchen kurz auskühlen, bevor er servierfertig ist. Davor könnt ihr ihn, wie ich, noch mit ein wenig Matchapulver, Schokolade, Zimt  und Limette dekorieren.

Tipp: Wenn ihr Probleme, beim Rauslösen des Kuchens aus der Form habt, stellt ihn für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Dann löst er sich ganz von alleine.

Mit diesen Worten wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und Probieren sowie schöne Ostertage mit euren Liebsten!

Liebe Grüße ❤

Eure Anna-Lena

 

 

 

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